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Layout-Spezifikationen

Bereits vor der Erstellung eines ersten Layouts ist es empfehlenswert, sofern Ihr Euch nicht hundertprozentig sicher seid, auf welche Details (z.B. Haarlinien, richtiger Farbmodus, Anschnitt, Druckmarkierungen, etc.) man beim Gestalten unbedingt achten sollte, sich mit uns, bezüglich jeweiliger Spezifikation in allen denkbaren Satzprogrammen, in Verbindung zu setzen. Wir können Euch umfassende Tipps geben, wie man frühzeitig grobe Fehler vermeidet, die man im Nachhinein kaum umgehen kann.
Also einfach mal anrufen oder uns Eure Telefonnummer mailen, wir rufen Euch auch gerne zurück!


Druckdaten

Wir übernehmen grundsätzlich alle auf einem PC lesbaren Daten, bevorzugt als PDF-Datei, da hierbei die Fehlerwahrscheinlichkeit bei der Datenübertragung erfahrungsgemäß am geringsten ist. Natürlich können wir auch mit offenen Dateien arbeiten (keine Frage), hier ist jedoch das Fehlerrisiko etwas höher. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir frühzeitig essentielle Hinweise geben, wie man beim Übertragen von offenen Datenformaten (z.B. QuarkXPress, InDesign, Pagemaker, Word, Corel Draw, etc.) alles richtig macht.

Viele dieser eben genannten Layoutprogramme haben noch dazu meist ein Tool, mit welchem pdf-Daten ausgegeben werden können. Umso wichtiger ist es, richtige pdf- oder Distiller-Einstellungen zu wählen. Natürlich helfen wir hierbei weiter - kompetent und kostenlos.


Allgemeines zum Druck einer Schülerzeitung.

01. Der Grundkonzept

02. Das Grundlayout

03. Werbung

04. Das Team

05. Das muss rein

06. Das kann rein

07. Computerarbeit

08. Das braucht die Druckerei

09. Wie funktioniert der Druck einer Schülerzeitung?

10. Der Versand

11. Der Verkauf

12. Rückblick – Ausblick



01. Das Grundkonzept

Hinter jeder Zeitung sollte ein Grundkonzept stehen. Hier sollten Fragen geklärt werden wie:

- Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?

- Sollen nur Schüler dieser Schule angesprochen werden, oder nur die Unterstufe,
  nur die Klasse. Danach kann man den Inhalt dann ausrichten.

- Wie hoch ist die Auflage einzustufen?

- Soll die Zeitung verkauft, oder verschenkt werden?

- Wie viele Werbeanzeigen werden gebraucht um die Zeitung zu finanzieren?

- Wie oft soll die Zeitung erscheinen?

- Wie, wo und wann treffen sich die Macher?


02. Das Grundlayout

Hier sind die grundsätzlichen Punkte zur Aufmachung der Zeitung zu entscheiden:

- Soll die Zeitung im DIN-A5 oder DIN-A4 Format erscheinen?

- In DIN-A5 kommt man schnell auf höhere Seitenzahlen. Wenn man schon recht viel Inhalt hat, kann das Heft aber auch schnell zu dick (über 64 Seiten) werden. Dann lässt sich die Zeitung nur noch schlecht heften. Man sollte dann doch eher auf DIN-A4 gehen.

- DIN-A4 Hefte bieten zudem auch mehr gestalterische Freiheiten (mehr Spalten), flexibleres Layout.

- Soll der Umschlag farbig gedruckt werden?

Ein vollfarbiger Offsetdruck ist recht aufwendig und lohnt sich oft erst bei größeren Auflagen (ca. 750 Stück). Darunter stehen die Mehrkosten von etwa 300.- Euro oft nicht im Verhältnis zu den Gesamtkosten. Wenn man natürlich einen Werbepartner für den Umschlag hat, der die Kosten übernimmt, sollte man zuschlagen.

- Schriften, Spalten, Ränder:

Legt Euch ein Grundlayout fest, dass in der Zeitung möglichst grundsätzlich eingehalten wird. Sucht Euch hierfür 2 oder 3 Schriftarten aus, die Euch gut gefallen und legt fest welch Schrift für Überschriften (feste Größe) und für den Fließtext verwendet werden.

Genauso macht man es mit der Spaltenanzahl und den Rändern und Seitenzahlen. Einmal festlegen und dann möglichst immer daran halten. Schaut Euch zur Inspiration so viele Hefte und Magazine an wie möglich. 


03. Werbung

Werbung ist meistens die Geldquelle, die eine Produktion der Zeitung erst ermöglicht. In manchen Fällen gelingt es sogar, die Zeitung in großen Auflagen zu drucken und sie dann an die Schüler zu verschenken!! Und trotzdem wird noch Gewinn gemacht.

Mögliche Werbepartner sind auch hier die Firmen, die Schüler als Zielgruppe haben: z.B. Fahrschulen, Spielwarengeschäft, Plattenläden, Boutiquen, Krankenkassen, Banken, Fahrradläden, Schreibwarenhandel, Bücherläden, Computerläden, usw.

Natürlich auch größere regionale Firmen, die quasi „gezwungen“ sind, auch vor Ort Werbung zu schalten. Oder Firmen, die sowieso überall Werbung machen.

Die Werbepreise sind regional sehr unterschiedlich. Am besten, man informiert sich bei anderen Heftredaktionen (z.B. andere Vereine oder Schulen). Oder man rechnet sich den Druckpreis einer einzelnen Seite aus und nimmt das 3- oder 4-fache.

Als Vorlage bekommt man leider nicht immer eine perfekte Datei – sondern oftmals Papierschnipsel, alte Anzeigen in ganz anderer Größe, MAC-Dateien, Filme etc.
Am besten lässt man sich eine Bilddatei als JPG oder Tiff geben. Die sind universell übertragbar und in jedes DTP-Programm einzubinden.

Alternativ macht man sich einmal etwas mehr Arbeit, um die Anzeige neu zu gestalten und gewinnt somit vielleicht einen Dauerwerbekunden.


04. Das Team

Eine Schülerzeitung im Alleingang? Das ist kaum möglich, denn es gibt viel zu tun. Um so mehr Leute helfen, desto besser. Gut ist, wenn Ihr die Aufgaben aufteilt:

Redakteure, freie Mitarbeiter, Grafik & Layout, Anzeigenverkauf (ganz wichtig), Verkauf, Buchhalter und natürlich ein Chef-Redakteur, der den Laden zusammenhält.

Selbstverständlich können einige dieser Tätigkeiten gebündelt werden.


05. Das muss rein

- Interssante Titelseite, die Lust auf den Inhalt macht.

· Inhaltsverzeichnis

· Editorial

· Impressum

- Werbung, Werbung und noch mal Werbung.

· Was zum Lachen, Sprüche, Comics, Geschichten

· Gute Artikel – auch selbst mal was recherieren, Konzertbesuche, Computerspiele, Buchbesprechung, etc.


06. Das kann rein

Rein kann natürlich alles, aber es stellt sich die Frage, ob seitenlange Protokolle irgendwelcher Sitzungen, die vor 3 Monaten stattgefunden haben, hier etwas zu suchen haben. Auch als SZ sollte man aktuell sein und Themen aufgreifen, die junge Leute interessieren. Abgeschriebene Aufsätze aus dem Internet bringen es hier nicht.

Immer gut:
- Örtliche, schulische Skandale
- Schülersprüche
- Tests von Discos, Kneipen, Imbiss, etc.


07. Computerarbeit

Die Redakteure müssen Ihre Artikel nicht layouten, sondern schreiben Ihre Artikel und mailen sie zusammen mit den Bildern an den oder die Layouter. Die passen den Artikel an das Heft-Layout an, machen am besten ein PDF davon und mailen es noch mal an den Redakteur zur Korrektur zurück.

Wenn alle Artikel da sind, alle Werbung gestaltet (auf jeden Fall vom Werbekunden schriftlich freigeben lassen) kann damit begonnen werden, die Zeitung zusammenzubauen. Die Seiten sollte man vom DTP-Programm durchnummerieren lassen. Am Ende, wenn die endgültige Reihenfolge feststeht, wird das Inhaltsverzeichnis geschrieben.

Computerfreaks, die gerne mal Mediengestalter werden möchten, sind hier genau richtig.


ß8. Das braucht die Druckerei

Wenn alles soweit fertig ist, brauchen wir im Idealfall:
- eine CD mit der fertigen PDF-Datei
- einen Kontrollausdruck (genügt mit minimalen Drucker-Qualitätseinstellungen)
- zur Sicherheit die verwendeten Schriftarten (Schriftordner mitbrennen)
- den Bilderordner (falls irgendwelche Bilder defekt oder im falschen Format eingebettet sind)
- eine schriftliche Bestellung, in der folgende Dinge festgehalten sind: Ansprechpartner für Computerfragen, Layout: Handy, Tel, Mail, Lieferadresse, Auflage, Liefertermin, vereinbarter Preis, Rechnungsanschrift, Papiersorte Innenteil und Umschlag (evtl. Farbe des Umschlags)


09. Wie funktioniert der Druck einer Schülerzeitung?

Als erstes öffnen wir die PDF- oder Satzdatei. Hier sehen wir bereits nach einer Minute wesentliche Fehler- oder auch (hoffentlich) nicht. Wenn Ihr das erste Mal zu uns kommt, solltet Ihr uns vorher eine Testseite zumailen, damit wir sie uns ansehen können und einen sogenannten Pre-Flight-Check damit machen. Hier wird die Datei auf eingebettete Schriftarten, Bilder etc. getestet.

Ist die Datei soweit in Ordnung, werden die Seiten ausgeschossen, d.h. es werden die Seiten so umsortiert, dass auf einem Druckbogen die richtigen Seiten zusammenstehen. Stellt Euch vor, Ihr öffnet bei einem fertigen Heft die Klammern und nehmt das Umschlagblatt heraus. Die Titelseite wird zusammen mit der letzten Seite gedruckt, innen wird die 2. Seite mit der vorletzten Seite zusammengedruckt usw.

Bei uns werden bei A5 Heften 8 Seiten auf einmal gedruckt, diese müssen natürlich alle richtig herum und mit den richtigen Seiten zusammengedruckt werden.

Nachdem die Montage (das Ausschießen) fertig ist, werden die PDF-Daten auf einem CTP-Belichter (CTP = Computer to Plate) direkt auf Druckplatten belichtet. Die fertigen Druckplatten werden kontrolliert und kommen dann an die Druckmaschine. Das Papier wird auftragsbezogen bestellt und ist normalerweise etwas größer als die DIN-Formate, da die Druckmaschine einen Greiferrand hat, den sie nicht bedrucken kann. Um eine DIN-A4 Seite bis zum Rand zu bedrucken (Fachausdruck: mit Anschnitt) wird eine Papiergröße von etwa 317mm x 220mm benötigt. Die Ränder werden vor dem Heften dann abgeschnitten.

Der Drucker druckt dann auf unserer Heidelberger Speedmaster Bogen für Bogen in der entsprechenden Auflage, wobei er ca. 10% mehr druckt, damit nach schneiden und heften genug herauskommt.

Die Bogen werden, nachdem sie einen Tag getrocknet sind, geschnitten und dann in einer kombinierten Sortier- und Heftmaschine geheftet. Danach werden sie verpackt und versendet.

Wenn Eure Zeitung mehr als 80 Seiten umfasst, wird sie sortiert, zusammengelegt zum fertigen Buchblock und auf einer Klebebindemaschine gebunden.


10. Versand

Die meisten Schülerzeitungen werden direkt nach dem Heften in stabilen Kartons verpackt und mit DPD zu Euch geschickt. Wenn Ihr es sehr eilig habt, schicken wir Euch Eure Hefte auch per Express raus. Größere Mengen (vor allem bei ABI-Zeitungen) gehen per Spedition an Euch raus. Hier ist vor allem wichtig zu bedenken, dass die Spedition Euch eine- oder mehrere Paletten mit Kisten vors Haus stellt, die dann in Autos oder Garagen getragen werden müssen.


11. Der Verkauf

Bevor Ihr verkauft, nehmt Euch Musterexemplare für Eure Werbekunden und Eure Redaktionsmuster heraus, sonst habt Ihr plötzlich alles verkauft und sitzt ohne eigenes Exemplar da.

Jetzt macht Ihr eine kurze Liste, welcher Verkäufer wie viele Hefte zum Verkauf mitnimmt.

Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn alle Kisten aufgerissen werden, jeder greift sich einen Stapel Hefte, und am Ende fehlt Geld und keiner hat mehr den Überblick.


12. Ausblick & Rückblick

Eine Schülerzeitung lohnt sich. Wenn auch nicht immer finanziell, so ist es doch eine große Herausforderung und eine echte Bereicherung auf dem Weg ins Berufsleben. Hier kann man mal richtig ins Verlagswesen hereinschnuppern und so vielleicht seinem Berufsziel näher kommen.



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